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 Verkehrsstrafrecht und Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht

Da Verkehrsverstöße sowohl im Strafprozess als auch im Bußgeldverfahren geahndet werden können, werden sie zusammen dargestellt. Neben Bußgeldern, Geldstrafen und Freiheitsstrafen kommen bei Verkehrsdelikten auch ein Fahrerlaubnisentzug oder ein Fahrverbot in Betracht. Vor allem die letzteren können für den Betroffenen sehr empfindlich sein. Es ist ratsam, von einem im Verkehrsrecht spezialisierten Strafverteidiger prüfen zu lassen, ob Erfolgsaussichten hinsichtlich einer Strafmilderung oder gar eines Freispruchs bestehen. Besonders praxisrelevante Tatbestände im Bereich des Verkehrsrechts sind unter anderem:

  • Trunkenheit im Verkehr, § 316 StGB (auch erfasst sind Fahrten unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss.
  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, § 315b StGB.
  • Gefährdung des Straßenverkehrs, § 315c StGB.
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, § 142 StGB.
  • Unbefugter Gebraucht eines Fahrzeugs, § 248b StGB.
  • Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, § 316a StGB.
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis, § 21 StVG.
  • Kennzeichenmissbrauch § 22 StVG.
  • Fahren ohne Versicherungsschutz, § 6 PflVG.

Zu den besonders praxisrelevanten Ordnungswidrigkeiten, die grundsätzlich im Bußgeldverfahren gesondert geahndet werden, gehören unter anderem:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen.
  • Rotlichtvertöße.
  • Abstandverstöße.
  • Fahren unter Alkoholeinfluss (0,5 Promille-Grenze).

Nach Erhalt eines Bußgeldbescheids muss man innerhalb einer Frist von zwei Wochen Einspruch einlegen, um die Bestandskraft des Bescheids zu verhindern und eine gerichtliche Prüfung herbeizuführen. Es ist ratsam, unmittelbar nach Erhalt des Bußgeldbescheids Kontakt mit einem Strafverteidiger aufzunehmen.

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